person · karolinger · 747-04-02
Karl der Große
Frankenkönig, Eroberer, Kaiser — und der Mann, der das Mittelalter formt
Karl der Große (747–814) war der mächtigste Herrscher Europas im frühen Mittelalter. Er erweiterte das Frankenreich durch jahrzehnte- lange Kriege gegen Sachsen, Langobarden, Awaren und Slawen; am Ende reichte sein Reich vom Ebro bis zur Elbe. In Aachen ließ er seine Hauptresidenz nach römischem Vorbild ausbauen. Karl war selbst kein Gelehrter, holte aber Alkuin von York und andere Köpfe seiner Zeit an den Hof — daraus entstand die karolingische Bildungsreform. Am Weihnachtstag 800 krönte ihn Papst Leo III. zum Kaiser, ein Akt mit weitreichenden Folgen für ganz Europa.
„Karolus serenissimus augustus a Deo coronatus magnus pacificus imperator Romanum gubernans imperium.“
Papst Leo III., der mit Karl ein Bündnis brauchte
Die Krönung im Petersdom
Aachener Pfalz, sein „neues Rom"
›Quellen (4)
- Wikipedia: de.wikipedia.org/wiki/Karl_der_Große (abgerufen 2026-04-29)
- Einhard · Vita Karoli Magni, ~830
- McKitterick, Rosamond · Charlemagne — The Formation of a European Identity (2008), ISBN 978-0521716451
- Hägermann, Dieter · Karl der Große — Herrscher des Abendlandes (2000)