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Ein Bild von Pippin der Jüngere, gekleidet in königliche Roben, mit einer Krone auf dem Kopf und einem Zepter in der Hand.
PersonKarolinger· 715–768 n. Chr.

Pippin der Jüngere: König der Franken

Entdecke die Geschichte von Pippin, dem ersten Karolinger-König.

Hast du schon einmal von Pippin dem Jüngeren gehört? Er war ein wichtiger König der Franken, dessen Geschichte viele Wendungen hatte. Seine Herrschaft begann in einer Zeit voller Machtspiele und Intrigen.

Die Anfänge von Pippin der Jüngere

Pippin der Jüngere wurde im Jahr 714 geboren, als Sohn von Karl Martell und dessen erster Frau Chrotrud. Aufgewachsen im Kloster Saint-Denis, lernte er viel über Macht und Politik. Im Jahr 741 teilte sein Vater das fränkische Reich zwischen Pippin und seinem Bruder Karlmann auf. Pippin bekam Neustrien, Burgund und die Provence, während Karlmann Austrien, Alemannien und Thüringen erhielt.

Die beiden Brüder hatten jedoch oft Streit. Nach dem Tod von Karl Martell im Jahr 741 wurde es für Pippin schwer, seine Macht zu festigen. Karlmann setzte sogar einen merowingischen König ein, um seine Position zu stärken, was Pippin nicht gefiel. Trotz dieser Schwierigkeiten blieb Pippin ehrgeizig und wollte König werden.

Der entscheidende Moment: Die Königswahl

Der Wendepunkt in Pippins Leben kam im Jahr 751. Zu diesem Zeitpunkt bat er Papst Zacharias um Rat, ob es richtig sei, einen starken Mann zum König zu machen, der tatsächlich Macht hatte. Der Papst stimmte zu und erklärte, dass es besser sei, den zu krönen, der die Macht besitze.

Im November 751 wurde Pippin zum König der Franken ausgerufen. Dies geschah in Soissons, wo er Childerich III., den letzten Merowinger-König, absetzte. Damit begann die Herrschaft der Karolinger, und Pippin wurde der erste Karolinger-König. Diese Entscheidung wurde von vielen als bedeutend angesehen, da sie eine neue Ära im Frankenreich einleitete.

„Es ist besser, den als König zu bezeichnen, der die Macht hat.“"

Papst Zacharias

Folgen und Kontroversen der Königsherrschaft

Pippins Krönung hatte weitreichende Folgen für das Frankenreich. Seine Herrschaft begann eine neue Dynastie, die bis zum Aussterben der Karolinger im Jahr 911 bestehen blieb. Die Rolle des Papstes bei Pippins Krönung ist jedoch umstritten. Einige Historiker glauben, dass die salbung durch den Papst ein Zeichen göttlicher Legitimität war, während andere diese Sichtweise in Frage stellen.

Ein weiterer Streitpunkt ist die Frage, ob Pippin tatsächlich gesalbt wurde. Einige Quellen berichten davon, andere nicht. Es gibt auch Theorien, dass die Salbung vielleicht mehr als nur eine symbolische Handlung war, um Pippins Macht zu legitimieren, insbesondere in einer Zeit, in der es viele Rivalitäten gab.

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Pippin der Jüngere

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Quellen (4)