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Begriff

Ablass

auch: Indulgenz

Im katholischen Glauben der Nachlass zeitlicher Sündenstrafen, gewährt durch die Kirche kraft des „Schatzes der Verdienste Christi und der Heiligen”. Im Spätmittelalter zunehmend gegen Geld verkauft — der Ablasshandel 1517 (Tetzel) war der Auslöser von Luthers 95 Thesen und damit der Reformation.

Wortherkunft

Zu „ablassen” — das „Nachlassen, Verzichten” auf eine Strafe. Frühneuhochdeutsche Lehnübersetzung von lateinisch indulgentia „Nachsicht, Gnade”.

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