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Begriff

Imperium Romanum

auch: Römisches Reich

Das Römische Reich, der Herrschaftsbereich Roms vom Stadtstaat über die Republik bis zum Kaiserreich. „Imperium" meinte ursprünglich die Amtsgewalt eines Magistraten, später das ganze beherrschte Gebiet.

Wortherkunft

  1. imperiumlat.
  2. imperarelat.

Lateinisch „imperium" heißt Befehlsgewalt, abgeleitet vom Verb „imperare" (befehlen). „Romanum" ist das Adjektiv zu Roma.

Mehr dazu

Rom wuchs vom kleinen Stadtstaat am Tiber zu einem Reich, das vom Atlantik bis Mesopotamien reichte. Drei Phasen prägten es: Königszeit (bis um 509 v. Chr.), Republik mit Senat und Konsuln, Kaiserzeit ab Augustus. Auf dem Höhepunkt im 2. Jahrhundert n. Chr. lebten rund 60 Millionen Menschen unter römischer Herrschaft. 395 n. Chr. teilte sich das Reich endgültig in West und Ost. Der Westen fiel 476, der Osten lebte als Byzanz bis 1453 weiter. Die Idee „Rom" überlebte aber: das mittelalterliche Kaisertum berief sich darauf (siehe translatio-imperii).

Verwandte Begriffe

Nachfolger